Ein Rückblick auf die Buchpräsentation im Sphères: Warum Selbstorganisation kein Sprint ist, sondern ein fundiertes Handwerk.
Wenn Claudia Schröder und Bernd Oestereich ein neues Sachbuch vorstellen, ist das Interesse in der New-Work-Community gross. Aufbauend auf ohre bisherigen Publikationen luden die beiden kürzlich ins Zürcher „Sphères“ ein, um ihr neuestes Werk vorzustellen: „Organisiert euch einfach“. Wer die beiden live erlebt, merkt sofort: Hier schreiben Menschen, die Sachbücher lieben – und die wissen, wovon sie sprechen. Das Referat war, genau wie das aktuelle Buch, geprägt von Tiefe, Klarheit und einer wohltuenden Prise Realismus.
Im Zentrum ihres Ansatzes steht die kollegiale Führung. Claudia Schröder und Bernd Oestereich richten sich mit diesem Buch direkt an Organisationen, die bereit sind, Verantwortung auf viele Schultern zu verteilen. Dabei räumen sie mit einem gängigen Mythos auf: Selbstorganisation passiert nicht über Nacht. „Transformation ist ein Prozess, der häufig über Jahre hinweg begangen wird.“ – Dieser Satz hallte im Sphères nach und unterstreicht die Ernsthaftigkeit, mit der die Autoren das Thema angehen.
Ein Fundus für die Praxis
„Organisiert euch einfach“ ist ein Fundus für die Praxis, also weniger ein theoretisches Manifest als vielmehr ein echtes Nachschlagewerk. Es bietet:
Schritt-für-Schritt-Anleitungen: Praxisnahe Wege, wie die Umstellung auf kollegiale Führung gelingen kann.
Ein riesiger Interventions-Fundus: Konkrete Werkzeuge für alle, die bereits mitten in der Umsetzung stecken oder erste Ansätze wagen wollen.
Strukturierte Hilfe: Ideal für jene, die in komplexen Situationen nach Orientierung suchen.
Der Abend im Sphères hat gezeigt, dass Selbstorganisation handhabbar wird, wenn man die richtigen Werkzeuge besitzt. Das Buch ist ein wahrer Fundus für alle, die Organisationen nicht nur verwalten, sondern zukunftsfähig gestalten wollen.

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